Seit eine Vielzahl von Fällen in der Öffentlichkeit bekannt geworden sind, greifen immer mehr Betriebe auf die Hilfe einer Datei zurück. Den Unternehmen entstehen durch Mitarbeiter, die ihren Verpflichtung nicht oder nur teilweise nachgehen erhebliche Schäden. Viele Betriebe hegen einen Verdacht gegenüber einem bestimmten Mitarbeiter: beispielweise weil dieser einen auffällig hohen Krankenstand hat.
Doch auch bei den Außendienstmitarbeitern ist sich der Arbeitgeber nur selten sicher, ob die von ihm angegebenen Arbeitszeiten auch wirklich stimmen. Gerade im Außendienst ist man als Chef auf die Aussagen seiner Mitarbeiter angewiesen, denn nur selten gibt es Kontrollmöglichkeiten und wenn dann sind diese nicht nur mit Kosten sondern auch mit einem zusätzlichen Personalaufkommen verbunden. Auch langjährige Mitarbeiter kommen dabei in den Verdacht, Stunden anzugeben, die sie gar nicht gearbeitet haben. So war es in einem Fall: ein Großbetrieb beauftragte eine Detektei um diesen langjährigen Mitarbeiter zu observieren und so festzustellen, ob dessen Angaben auch stimmen. Die Observation erstreckte sich insgesamt über drei Tage, an denen zwei angestellte Detektive der Detektei die Zielperson genau beobachteten. Man machte genaue Aufzeichnungen, wie der Tagesablauf des Mitarbeiters aussah und untermauerte dies mit diversem Bildmaterial. Das Ergebnis war nahezu erschreckend, denn von den acht angegebenen Stunden des Mitarbeiters, hatte er lediglich vier geleistet.
Die restliche Zeit verbrachte er zu seinem privaten Vergnügen auf dem Golf- und Tennisplatz, holte seinen Sohn von der Schule ab und ging Einkaufen. Bei all diesen Tätigkeiten kümmerte er sich in keinster Weise um die Firmengeschäfte. Durch die von der Detektei erbrachten Beweise konnte man dem Mitarbeiter sein Fehlverhalten nachweisen und man leitete die entsprechenden Schritte ein.
